Netzwerke und Kooperationen

Als zentrale Forschungsinfrastruktur am Campus Lübeck unterstützt das ICB-L zahlreiche Projekte und Studien bei der Sammlung, Aufbereitung und Lagerung von Bioproben und ist selbst Teil zahlreicher Kooperationen und Netzwerke. Eine aktuelle Auswahl finden Sie hier:

 

German Biobank Alliance (GBA)

Unter dem Dach des German Biobank Node (GBN) haben sich akademische Biobanken an 36 Standorten sowie ein IT-Entwicklungszentrum in der German Biobank Alliance (GBA) zusammengeschlossen. Die GBA-Biobanken etablieren gemeinsame Qualitätsstandards und machen ihre humanen Bioproben und zugehörige Daten europaweit für die medizinische Forschung verfügbar. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die Arbeiten des GBN, der durch das Deutsche Krebsforschungszentrum Heidelberg (DKFZ) für den Bereich IT sowie die BioMaterialBank Heidelberg (BMBH) und die Integrierte Biobank Jena (IBBJ) im Bereich Qualitätsmanagement unterstützt wird.

GBN ist weiterhin Partner im europäischen Biobankennetzwerk BBMRI-ERIC, in dem die Vernetzung und der Erfahrungsaustausch von Biobanken innerhalb Europas im Mittelpunkt steht.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.bbmri.de/

 

OUTLIVE-CRC

Das ICB-L ist am Forschungsverbund „OUTLIVE-CRC“ zur Verbesserung der Prognose und Lebensqualität junger Darmkrebs- Patientinnen und Patienten beteiligt. Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Maßnahme „Förderung von Forschungsverbünden zur Prävention von Darmkrebs in jüngeren und künftigen Generationen“ zielt darauf ab, rasche Fortschritte in Ursachenforschung, Gesunderhaltung, Früherkennung und Nachsorge bei jungen Menschen mit Darmkrebs zu erreichen.

Aus Stuhl- und Blutproben der Erkrankten sollen Informationen unter anderem über den Darmstoffwechsel, das Darmmikrobiom und weitere molekulare Ebenen erfasst und mittels künstlicher Intelligenz analysiert werden. Der interdisziplinäre Forschungsverbund „OUTLIVE-CRC“ will so Biomarker identifizieren, die besonders frühzeitig auf entstehenden Krebs hinweisen. Auch soll der Einfluss personalisierter Ernährung untersucht werden. Eine Besonderheit des Verbundes ist die kontinuierliche Einbindung von Patientinnen und Patienten, um die Forschung eng an den Bedürfnissen von Betroffenen und ihren Angehörigen auszurichten.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.outlive-crc.uni-luebeck.de/konsortium

Projektleitung:

Prof. Dr. Stefanie Derer-Petersen, Institut für Ernährungsmedizin, UKSH Campus Lübeck

Prof. Dr. Nikolas von Bubnoff, Klinik für Hämatologie und Onkologie, UKSH Campus Lübeck

 

PANTAU

Der Sonderforschungsbereich (SFB) 1526 "Pathomechanismen Antikörper-vermittelter Autoimmunerkrankungen (PANTAU): Erkenntnisse durch Pemphigoiderkrankungen" erforscht die Entstehung Antikörper-vermittelter Autoimmunerkrankungen mit dem Ziel neue Strategien zur Diagnose und Behandlung dieser Erkrankungen zu entwickeln.

Weitere Informationen über die Hintergründe der Forschung, sowie die Ziele, Projekte und Mitglieder des SFB 1526 finden Sie unter: https://www.sfb1526.uni-luebeck.de/

Das ICB-L übernimmt anteilig die qualitätsgesicherte Aufbereitung und Lagerung der im Rahmen des SFB gesammelten Bioproben.

Leitung:

Prof. Dr. Christian Sadik, Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie, UKSH Campus Lübeck

 

NeoTreme

Die Phase II Studie zur Untersuchung von prä-operativen Gemcitabin plus Cisplatin in Kombination mit Durvalumab (MEDI4736) und Tremelimumab bei Patienten mit intrahepatischem Gallengangskarzinom (NeoTreme) untersucht unter der Beteiligung von fünf Prüfzentren das Potenzial einer innovativen Behandlungsstrategie. Organisatorisch unterstützt wird die Studie vom Universitären Cancer Center Schleswig-Holstein (UCCSH).
Weiter Informationen zur Studie finden Sie unter: Innovativer Therapieansatz bei Krebs im Gallengang

Das ICB-L übernimmt die qualitätsgesicherte Lagerung der im Rahmen der NeoTreme Studie gesammelten Bioproben.

Studienleitung: 

Prof. Dr. Jens Marquardt, Medizinische Klinik I, UKSH Campus Lübeck

PD Dr. med. Carolin Zimpel, Medizinische Klinik I, UKSH Campus Lübeck


Projektkoordinatorin:

Dr. Christina Schwitlick, Universitäres Cancer Center Schleswig-Holstein